(M)OTHER

Muttersein ist das Natürlichste auf der Welt. So scheint es. Doch die Ansprüche an Frauen mit Kindern waren seltenso überladen und widersprüchlich wie in der heutigen westlichen Welt.
Auf Glücksversprechen folgen oft Benachteiligungen, Überforderungen und Schuldgefühle. Die Mutter ist zu einem künstlich glorifizierten Ideal geworden, das dennoch oft mit der „Natur der Frau“ legitimiert wird. Dabei leben wir längst in einer Zeit, in der drei Menschen von sich behaupten könnten, die Mutter desselben Kindes zu sein: Eizellspenderinnen geben ihre Gene zur Zeugung von Kindern, Leihmütter tragen Babys aus, die sie unmittelbar nach der Geburt abgeben und auch Männer ziehen

Kinder groß – ganz ohne Frau an ihrer Seite.

 

Es stellt sich also die Frage:

Was macht einen Menschen überhaupt zu einer richtigen Mutter?

 

In einem persönlichen und kaleidoskopartigen Gedankenspiel begegnet die Regisseurin Antonia Hungerland vielfältigen Menschen, von denen niemand dem verinnerlichten Bild einer richtigen Mutter zu entsprechen scheint.

(M)OTHER ist eine poetisch dokumentarische Entdeckungsreise,

die gesellschaftlich hochaktuelle und zukunftsweisende Fragen aufwirft.

 

 

Regie,Buch, Kamera Antonia Hungerland 

Editorin Antonella Sarubbi

Ton Tim Altrichter, Benedikt Ludwig, Alexandra Praet

Tonmischung Christoph Walter

Musik Markus zierhofer

Produzenten Christopher Zitterbart

Produktion  WATCHMEN PRODUCTIONS

Co-Produktion  Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF

und Rundfunk Berlin-Brandenburg

 

gefördert von Medienboard Berlin Brandenburg

 

Festivals  DOK Leipzig 2018

Achtung Berlin 2019

Berlin Feminist Film Week 2019