BErliN (Ben Berlin)
Aus diesem Trallala kommst du nicht raus

„Der 85-jährige Ben Wagin ist eines der letzten Berliner Originale, der seit über sechzig Jahren die Stadt mit seiner kontroversen Art prägt. Der Aktionskünstler, Umwelt-Aktivist, Naturphilosoph, Baumpate und „Anarchist“ hat in der Hauptstadt wie kein anderer seine Spuren hinterlassen, die nicht nur sein unfassbares Oeuvre, sondern auch die ungeheure Energie und Produktivität dieses klein gewachsenen Mannes zeigen sowie seinen ungebremsten Einfallsreichtum dokumentieren, obgleich ihn die wenigsten heute in Berlin noch kennen.

Der Film zeigt in einer Langzeitbeobachtung, als eine künstlerische Annäherung, das Schaffen, Wirken und Denken dieses spielerischen Grenzgängers. Der als „Hofnarr“ Politiker und Kulturschaffende bestens für seine Sache zu nutzen weiß – nämlich die der Moral und Kunst, der Natur und der Umweltgestaltung mit künstlerischen Mitteln.“

Internationale Filmtage Hof

Mit Ben Wagin, Monika Grütters, Klaus Töpfer, Rita Süßmuth, Klaus Staeck, Peter Raue, Rolf Eden, Erich Marx, Hermann Treusch u.a.

Buch, Regie, Kamera, Ton  Pantea Lachin, Sobo Swobodnik

Montage  Grete Jentzen, Schokofeh Kamiz

Musik  Till Mertens

Tonmischung  Alexander Heinze

Farbkorrektur  Nadir Mansouri 

Produzenten  Pantea Lachin, Sobo Swobodnik


Produktion  Guerilla Film Koop. Berlin

Festivals Internationale Filmtage Hof, Achtung Berlin-Filmfestival


„Heute mögen ihn nur noch wenige kennen, aber der 85-Jährige hat als Aktionskünstler, Umwelt-Aktivist, Naturphilosoph, Baumpate und Anarchist definitiv seinen Stempel in der deutschen Hauptstadt hinterlassen.“ Filmstarts.de

„Dokumentation über eines der letzten Berliner Urgesteine.“ Spielfilm.de

„‚Ben Berlin – Aus diesem Trallala kommst du nicht raus‘ von Sobo Swobodnik und Pantea Lachin schreitet ruhig und beobachtend in das Reich des 86-jährigen Künstlers Ben Wagin. Gingkobäume, Städtebauliches und Kulturpolitisches, das offeriert dieses Trallala. Und immer mal wieder huscht, durchaus überraschend, auch Playboy Rolf Eden durchs Bild. Noch so ein Berliner Mythos.“ Taz

„Renitenter Rentner. BEN WAGIN ist Asterix, Obelix und alle anderen von Renitenz getriebenen Bewohner des gallischen Dorfes in einer Person. Der 86-jährige Künstler leistet seit Jahrzehnten Widerstand gegen die kulturelle Versteppung, gegen das zubetonierte Vergessen dunkelster Momente der Geschichte. Wagin drückt Menschen Schaufeln in die Hände, lässt sie Bäume pflanzen und macht sie so zu Komplizen seiner Besetzungen von innerstädtischen Brachen, die kurz davor stehen, begehrte Immobilien zu werden.“ Berliner Zeitung

„In einem der vielen bemerkenswerten Momente des Films stellt Wagin fest, dass er die Motivation, die innere Notwendigkeit seines Schaffens, selbst nicht ganz versteht... Neben den klassischen Talking Heads und atmosphärischen Sequenzen, die Wagin beim Komponieren organischer Stimmungsbilder zeigen, räumen die Regisseure viel Raum den situativen, mit Handkamera gefilmten Sequenzen ein, die Wagin weniger reflektierend als vielmehr bei seinem Tun zeigen.“ Indiekino

„Zurückhaltende, mitunter fast schon meditative Langzeitbeobachtung des seit Jahrzehnten in Berlin lebenden Aktionskünstlers, Galeristen und Umweltschützers Ben Wagin, der sich mit sicherem Gespür für die Wunden der Historie um die Erinnerungskultur der Hauptstadt wie der Republik verdient gemacht hat, wofür er mittlerweile auch von der Politszene geschätzt wird.“  Filmdienst

BErliN (Ben Berlin) - Aus diesem Trallala kommst du nicht raus ist ein wichtiger Film. Denn es geht hier darum, was ein einzelnes Individuum innerhalb der Gesellschaft bewirken kann. Wenn der insbesondere zum Ende klein und beinahe gebrechlich wirkende Wagin es immer noch schafft, Ausstellungen zu eröffnen und Menschen für Projekte in Bewegung zu setzten, dann muss man sich fragen, was man als Individuum neben seinem privaten Trott noch schaffen könnte. Anstatt die nächste Initiative resigniert zu ignorieren, weil es ja doch nichts bringt, könnte man sich auch engagieren, für etwas einstehen. Doch in der immer schneller werdenden Welt ist das natürlich schwierig. Man müsste die eigene wertvolle Zeit dafür aufgeben. Und man müsste sich immer wieder gegenüber Abgeordneten und Behörden behaupten. Dann würde man auch merken, dass Menschen wie Wagin nicht etwa bewundert, sondern immer noch zumeist belächelt werden.“ kino-zeit.de

„Fazit: Der einfühlsame Dokumentarfilm porträtiert den Berliner Aktionskünstler und Baumpaten Ben Wagin als einen kreativen Freigeist, der immer etwas Neues mit seinen Händen erschaffen muss. Dieser Mann, der mit seinen Installationen im öffentlichen Raum dazu beigetragen hat, die Erinnerung an die Geschichte wachzuhalten, ist mit Mitte 80 immer noch neugierig auf das Hier und Jetzt. Sobo Swobodnik und Pantea Lachin gelingt eine interessante Annäherung an einen ungewöhnlichen Künstler und sein anregendes Werk.“  Spielfilm.de

„Er ist Berlins Street Art Pionier und schuf mit dem "Parlament der Bäume" einen Gedenkort für die Todesopfer der Berliner Mauer. Trotzdem ist der Aktionskünstler Ben Wagin (86) jungen Hauptstädtern kaum bekannt. Das soll die Doku "Ben Berlin" ändern. Die Dokumentation ist sehenswert für Berliner, die sich schon immer gefragt haben, wer eigentlich hinter den Bäumen und Gedenktafeln mitten im Regierungsviertel steckt.“ QiEZ - Stadtteilportal

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