Lebe schon lange hier

„Miniatursinfonie einer Großstadt. Eine Straßenkreuzung in Berlin, wie sie in jeder Metropole sein könnte. Der Blick aus dem Fenster. Über ein Jahr lang beobachtet der Film das Geschehen der Kreuzung aus einer Wohnung heraus. Die Bilder des externen Treibens und der Ton aus dem Wohnungsinnern komplettieren, konterkarieren, karikieren sich. Die sonore Erzählstimme von Schauspieler Clemens Schick führt uns durch das Leben in Berlin. Und die von Till Mertens komponierte Musik in Verbindung mit dem rhythmischen Schnitt macht Lebe schon lange hier zu einem Bild-Ton-Gesamtkunstwerk.“

Anja Klauck, Internationales Dokumentarfilmfestival München

Mit  Eckhard Geitz, Carl Luis Zielke, Elias Gottstein, Alina Gabriel

Jaromir von der Decken, Jasmin Walker, Andy Schaub, Lara Bühler Pantea Lachin, Guaia Guaia, Black pigs, Angela Merkel u.a.

Buch, Regie, Kamera, Text  Sobo Swobodnik 

Ton, Musik, Komposition  Till Mertens 

Montage  Manuel Stettner


Erzählstimme  Clemens Schick

Tonmischung  Alexander Heinze 

Farbkorrektur  Nadir Mansouri
 

Produzent  Sobo Swobodnik

Produktion  Guerilla Film Koop. Berlin

Festivals  Internationales Dokumentarfilmfestival München
Dokumentarfilmfestival Kassel


„Sommer vorm Balkon - aber auch Frühling, Herbst und Winter: Ein Jahr lang hat Sobo Swobodnik von der Wohnung aus das Leben an seiner Berliner Straßenkreuzung beobachtet und daraus einen einzigartigen Film gemacht - mit Innenperspektive und Ausblick.“ Filmportal.de

„Das Kleine im Großen finden. Daraus entsteht ein geruhsamer Essayfilm über das Treiben des urbanen Lebens, oder: die „Miniatursinfonie einer Großstadt.  Kinotipp!“ Tageszeitung TAZ

„Kontemplativ!“ Tagesspiegel

„Lebe schon lange hier ist in toto ein minimalistisches Gesamtkunstwerk. In dieser faszinierenden Bild-Ton-Musik-Collage geht es eben keineswegs bloß um die Neurosen oder das Palaver eines genervten Berliners aus dem Kunstbetrieb, sondern im Wesentlichen um „die Produktivität des Wartens“, wie es einmal ebenso schön wie treffend heißt. „Die Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt“ (Peter Handke) wurde im Dokumentarfilmkino zuletzt selten gelungener eingefangen. Film-Zeit.de

„Es wird etwas passieren“, kündigt die Stimme des Schauspieler Clemens Schick zu Beginn verheißungsvoll an. Und in den nächsten 90 Minuten des als „Heimatfilm aus Berlin“ betitelten Schwarzweiß-Films wird etwas passieren, was man nicht erwartet: das Alltägliche.“  Tip


„Der Film summt vor sich hin, man lebt ironisch. Berlin eben.“ Süddeutsche Zeitung

„Entstanden ist so eine intelligente, weil betont unspektakuläre und offene Variante des konventionellen Großstadtfilms, der weder inhaltlich noch formal thesenhaft zugespitzt ist. Durch dieses letztlich dann doch ziemlich komplexe Gewebe von Bildern und Tönen wird „Lebe schon lange hier“, der zunächst nach Arte Povera aussah, dann doch zu einem inspirierenden und doppelbödigen „Heimatfilm“ über eine Kreuzung in Berlin...“ Filmdienst

„In sicher augenzwinkernd gemeinter Anlehnung an die Großstadtfilme aus der Frühzeit des Kinos wie Walter Ruttmanns »BERLIN – DIE SINFONIE DER GROSSSTADT« hat Swobodnik eine Miniatursinfonie im Sinn. Damals die exponierte Technikschau: Ein Tag in einer Stadt als Abbild des industriellen Fortschritts, überall Bewegung, Maschinen, Menschen, eingefangen in komplexen Montagen mit teils symphonischer Vertonung. Und hier nun eine Straßenkreuzung als kleines Schaufenster, vermengt mit subjektiven Eindrücken...Till Mertens vertont den verdächtigen Rentner mit einer Art Mickey-Mousing-Motiv Neuer Musik, eine Kakophonie aus Blas- und Streichinstrumenten. Überhaupt passiert auf der komplettierenden, kontrapunktischen und karikierenden Tonspur viel...Lebe schon lange hier ist ein kurzweiliger Essayfilm...“ EPD Film

„Eine Art Heimatfilm aus der Berliner Off-Kultur.“ Indie Kinomagazin

„Ganz alltägliches, das meiste würde man banal nennen, findet Eingang in den dokumentarischen Essayfilm „Lebe schon lange hier“, der darum bemüht ist, die Schönheit im Normalen zu finden... Lebe schon lange hier“ lässt in den besten Momenten einen poetischen Blick auf das Leben entstehen.“ Programmkino.de

„Es entsteht eine ganz neue Art eines Großstadtfilms.“ DOKsite