Unplugged Leben: Guaia Guaia


" 'Wir sind jung, wir können es uns ungemütlich machen.' Elias Gottstein und Carl Luis Zielke haben keinen festen Wohnsitz, keine Ausbildung, kein Bankkonto, keine Sicherheiten. Stattdessen leben Sie ihren Traum von Freiheit: radikal, anarchisch, unplugged! Sie sind jung, sie sind intelligent, sie sind hungrig: nach Leben, nach Musik, nach einer Zukunft fernab der bürgerlichen Vorstellungswelt. Dazu haben sie einen unbändigen Optimismus, dieses Leben selbst gestalten zu können – mit und durch ihre Musik. Als 'Guaia Guaia' ziehen sie mit selbstgebauten Fahrrädern von Stadt zu Stadt und locken mit lauten, illegalen Konzerten Fans und Polizisten an.
Der Film begleitet die beiden Straßenmusiker ein Jahr lang bei ihrer Tour durch Deutschland, zwischen Auftritten und der Suche nach einer Unterkunft. Er ist das Porträt zweier junger Männer, die sich mit dem Etikett männlich, arbeitslos, ostdeutsch und perspektivlos nicht abfinden wollen und stattdessen ihren eigenen Weg gehen. Dabei geraten sie immer wieder ins Spannungsfeld zwischen ihren Idealen und der Gesellschaft, in der Geschäft und Erfolg zählen.

Buch, Regie  Sobo Swobodnik

Kamera  Bernhard Kübel, Lars Lenski, Sobo Swobodnik

Schnitt  Stefanie Kosik

Musik  Guaia Guaia

Ton  Tobias Hametner

Produzenten  Jens Scherer, Sobo Swobodnik

Festivals (Auswahl) International Film Festival Rotterdam Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern
Filmfestival Max Ophüls Preis
Biberacher Filmfestspiele
Kasseler Dokumentarfilmfest
Europäisches Dokumentarfilmfestival dokumentART Neubrandenburg Eröffnungsfilm
Intern. Filmfestival der Menschenrechte This human world, Wien Internationales Filmfestival Mediawave Ungarn "Wettbewerb"
Internationales Dokumentarfilmfestival München
Preise Anders kann was! Filmfest, Göttingen, Publikumspreis und Lobende Erwähnung der Jury
Get Rich Filmfestival, Offenbach, Publikumspreis und Jurypreis
Internationales Filmfest, München, Neues Deutsches Kino, Publikumspreis


Pressestimmen

„Gegen diese beiden Jungs sind wir alle Warmduscher.“ arte TRACKS

„Illegal, anarchisch, harsch!“ BR kino kino

„Eine Ode an die Freundschaft – und an die Freiheit.“ Deutschlandfunk

„Das wahre Leben im Film. Kompromisslos und konsequent.“ NDR

„Die vielleicht beste deutsche Doku des Jahres.“ programmkino.de

„Luis und Elias' fröhlicher Optimismus und ihr grenzenloser Drang nach Freiheit wirken an­steckend! Mit E-Gitarre, Posaune und fetten Beats vom Laptop, lauter bitte, LAUTER!!“
WDR West ART

„Es ist einer dieser Filme, nach denen man sich weich und warm und glücklich fühlt. Nach denen man die Welt umarmen und seine Haftpflichtversicherung kündigen will." Tagesspiegel

„Nobelpenner mit Plattenvertrag – Ein Roadmovie über zwei, die freiwillig auf ein Zuhause, fließend Wasser und eine Krankenversicherung verzichten.“  Spiegel Online Video

„Sobo Swobodnik hat Guaia Guaia zwei Jahre lang begleitet und für seinen Film ein ganz beson­deres, deutsches Hobo-Gefühl entdeckt.“ FAZ

„Ein ganz intimer Film der von einem Leben zwischen Schlafplatzsuche und Spontanauftritten erzählt und der den Zuschauer mit dem Gefühl nach Hause schickt, dass Spontaneität das Leben schon immer ein bisschen lebenswerter gemacht hat.“  BR On3 Südwild

„Selten zuvor wurde gute Laune und ein unbändiger Optimismus besser dargestellt.“ cinetastic.de

„Swobodnik stellt ganz unvermittelt Bezüge her zwischen einer saturierten Gesellschaft, die sich bei allem Überfluss das Klagen noch immer nicht abgewöhnt hat und zwei Jungs, die dem Spaßprinzip frönen und tatsächlich Freude daran haben. Es ist eine Absage an den Selbstzweck des Materiellen und eine dynamische Umsetzung des Lebensstils in Musik.“  epd film

„Einfach nur das tun, was sie glücklich macht: Musik.“  RBB Stilbruch

„Ein eindringliches Roadmovie.“ NDR